Sofortrente gegen Einmalzahlung
Viele Menschen haben bis zu Beginn ihres Ruhestands ein kleines
Vermögen angespart. Für sie gilt es, dieses Vermögen
so zu nutzen, dass es möglichst lange Zusatzeinnahmen
zur gesetzlichen Rente bietet.
Für sie bietet sich die Sofortrente gegen Einmalzahlung
an. Das Prinzip: Der Ruheständler zahlt einen einmaligen Betrag
- zum Beispiel 50000 Euro aus einer Lebensversicherung -
in die Rentenversicherung ein und erhält sofort bis
zu seinem Lebensende eine monatliche Zusatzrente, die die
gesetzliche oder betriebliche Rente bis zur Deckung des Grundbedarfs
aufstockenn kann.
Ihr Vorteil: In eine private Rentenversicherung
kann jeder einzahlen. Eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich.
Eine Sofortrente ist so etwas wie eine Wette auf ein langes
Leben: Erfreut sich der Kunde nämlich noch lange bester Gesundheit,
dann liegt der Ball im Feld der Versicherungsgesellschaft. Die Rendite
des vom Kunden eingezahlten Kapitals ist umso höher, je länger
er sich an der Rentenzahlung erfreuen kann.
Diese Chance für den Einzelnen ist gleichzeitig das Risiko
für die Allgemeinheit. Denn steigt die Lebenserwartung
der Bevölkerung stark an, schlägt das negativ auf die
Überschüsse der Gesellschaft durch. Die Folge: Der Teil
der Rente,
der aus Überschüssen gespeist wird, muss gekürzt
werden.
Anders sieht die Sache aus, wenn der Versicherte früh verstirbt.
Dann haben die Angehörigen das Nachsehen. Denn das ist das
Grundprinzip: Stirbt der Versicherte kurz nach Rentenbeginn, ist
das gesamte Kapital verloren. Für Singles ohne Anhang ist das
kein Problem. Für alle anderen haben die Gesellschaften Sicherheitsnetze
ersonnen. Sie heißen Beitragsrückgewähr und Rentengarantie.
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